BKK S-H

 

Neue Saison, neues Glück!

 

Seit dem 23. Juni drehen die 1.Damen ihre Runden wieder auf dem Sportplatz und kämpfen sich in der Halle durch die Trainingseinheiten.

Dabei ist aber vieles neu!

Geleitet wird das Training von Ralf Kardel, der das Amt von Kai Seefeldt übernommen hat. Unterstützt wird er dabei von Silke Dittmer als Co-Trainerin und von Marion Demant als Betreuerin. Kai Seefeldt trainiert nach fünf Jahren Damen nun wieder im männlichen Bereich des Vereins die Jugend B. Aber auch im Kader erfolgte ein großer Umbruch. Mit dem Abstieg aus der Oberliga HH/SH beendeten Kreisläuferin Andrea (Anni) Lorenzen, Rückraumlshooterin Gesche Seebandt, Flügelflitzer Swetlana (Speedy) Fritzler und Torfrau Marion Demant ihre Aktivitäten in den 1.Damen.

Damit schmolz der ohnehin schon schmale Kader auf nur noch sechs Spielerinnen. Es bestand also massiver Handlungsbedarf, um auch in der nächsten Saison leistungsorientierten Damenhandball in Herzhorn zeigen zu können. So musste die 2.Damenmannschaft aufgelöst werden, die in der abgelaufenen Saison ebenfalls sehr dünn besetzt war und bereits fortlaufend durch den Einsatz von A-Jugendlichen unterstützt wurde, und auch die altersbedingt aus dem Jugendbereich ausscheidenden A-Spielerinnen stießen neu in den Kader.

Das Ergebnis ist nun eine bunte Mixtur, die sich jetzt erst „finden“ muss. Eine aktuelle Aufstellung unserer Mannschaft findet ihr hier.

Die ersten Trainingseinheiten ließen aber durchaus positiv erkennen, was in dieser neuen Mannschaft an Potenzial steckt. Alle sind gewillt, bis an den Rand der Erschöpfung zu gehen, ja manchmal auch etwas darüber hinaus.

Der Mannschaftsfindungsprozesse erfolgt bereits, denn vor dem Training werden Themenschwerpunkte wie individuelle körperliche Befindlichkeiten und Muskelkater in noch nicht bekannten Muskelbereichen intensiv zwischen den Trainingsbeteiligten ausgetauscht.

Wir dürfen uns also schon auf die Fortsetzung und dann vielleicht auch auf einige aussagekräftige Fotos der Vorbereitung freuen.

Tagesform entscheidet

4. Februar 2011 | Von ml

 

Zum nächsten Auswärtsspiel reisen die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn. Gastgeber für die Schützlinge von MTV-Coach Kai Seefeldt sind am Sonnabend (Anpfiff 15 Uhr in der Helmut-Wriedt-Halle) ist der Aufsteiger THW Kiel.

Nach dem jüngsten 25:23-Erfolg bei der HSG Fockbek/Nübbel (erste Saisonerfolg in fremder Halle) haben die Herzhornerinnen ihr Selbstvertrauen wiedergefunden und sind zuversichtlich, auch beim Tabellennachbarn Punkte zu holen. Die wären auch überaus wichtig, um sich doch noch aus dem Abstiegskampf herauswinden zu können. Seefeldt sieht beide Mannschaften von der Leistungsstärke her auf Augenhöhe und erwartet ein ziemlich enges Match. "Die Tagesform könnte entscheidend sein", vermutet er.

In der Rückrunde haben die Kielerinnen mit drei Siegen aus drei Partien eine makellose Bilanz aufzuweisen. Sie verfügen über eine ziemlich groß gewachsene Mannschaft und spielt in der Abwehr meist in defensiver Formation (in der Regel als 6:0) und kann sich auch auf eine starke Torhüterin stützen. Seefeldt: "Da ist es wichtig, dass wir aus der Bewegung kommen und unser Angriffsspiel breit anlegen, um dann die entstehenden Lücken zu nutzen."

Im gebundenen Spiel agiert der THW sehr diszipliniert und bevorzugt lange Angriffe. Oft wird der Kreisläufer gesucht, doch auch aus dem Rückraum verfügen die Kielerinnen über gute Schützinnen - was sie relativ schwer ausrechenbar macht. Da gilt es, in der Abwehr die Konzentration lange hochzuhalten - vor allem im Mittelblock muss die Absprache stimmen. Natürlich soll das Team auch versuchen, aus einer sicheren Abwehr heraus auch schnelle Gegenstöße zu laufen, wenn es sich anbietet.

Grippegeschwächt konnten Gesche Seebandt, Meike Langenberg und Andrea Lorenzen unter der Woche nur eingeschränkt trainieren, doch Seefeldt ist optimistisch, dass sie am Sonnabend mit von der Partie sind. Alle anderen sind ohnehin dabei. Voraussichtlich wird auch Franziska Petschner aus der B-Jugend als Alternative im Rückraum die Reise in die Landeshauptstadt mitmachen. "Ich sehe den THW aufgrund der starken Rückrunde in der Favoritenrolle, aber natürlich wollen wir unsere Chance nutzen." Außerdem haben die Steinburgerinnen noch etwas gutzumachen: Im Hinspiel gab es in eigener Halle eine unnötige 21:22-Schlappe.

Setzen Herzhorns Handballerinnen den Aufwärtstrend fort?

30. Oktober 2010 | Von ml

Vor einer schwer einzuschätzenden Aufgabe stehen die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn: Am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) sind sie beim Ahrensburger TSV zu Gast. Beide Teams haben bisher 4:6 Zähler auf dem Konto.

Das Team aus dem Hamburger Verband ist für die Herzhorner noch eine ziemlich unbekannte Größe. Bekannt ist, dass das Team vor Saisonbeginn eine ziemlich große Bewegung im Kader hatte. Aufgrund namhafter Zugänge hatte MTV-Trainer Kai Seefeldt den ATSV auch für eine Spitzenposition auf dem Zettel gehabt.

Doch diese Erwartungen konnten die Stormarnerinnen bisher nicht erfüllen - ihr bisheriger Saisonverlauf gleicht eher einer Berg- und Talfahrt: Nach 2:2 Zählern zum Auftakt folgte zunächst eine desolate Vorstellung in Altona (14:26), dann der triumphale Sieg gegen den Tabellenführer Lauenburg (31:26) und zuletzt erneut eine Niederlage beim Vorletzten HSG Fockbek/Nübbel (22:25). Die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV sind momentan eine einzige Wundertüte. Beste Torschützin der Mannschaft von Trainerin Kathrin Herzberg ist Janicke Bielfeldt: Die auch für den Zweitligisten TSV Travemünde spielberechtigte Außenspielerin hat in fünf Partien bereits 34 Mal in die Maschen getroffen. Doch auch auf Rückraumspielerin Bianca Schuster gilt es zu achten.

Der ATSV hat vor allem in der Abwehr noch nicht seine Balance gefunden, bei der Niederlage in Fockbek hat es gerade hier gehapert. Kathrin Herzberg wird wohl auch gegen Herzhorn noch in der Defensive weiter experimentieren müssen. "Auch wenn wir nicht genau wissen, welche Abwehrformation uns erwartet, sollten wir eigentlich stark genug sein, uns darauf einzustellen", ist MTV-Coach Kai Seefeldt optimistisch. Wichtig sei, dass man im Angriff geduldig spielt und jeder bereit sein muss, für den anderen die Lücke zu reißen.

Zuletzt beim deutlichen 43:31 gegen die HSG Tarp-Wanderup profitierte das Team bereits vom Trainingsschwerpunkt "Athletik und Tempospiel", der in der dreiwöchigen Spielpause im Vordergrund gestanden hatte. Sehr positiv machte sich natürlich auch bemerkbar, dass Gesche Seebandt ihre Verletzung endlich auskurieren konnte: Gleich zehn Treffer standen für die Herzhorner Rückraumschützin zu Buche.

Auch die Deckung arbeitete trotz der 31 Gegentore gut und fing viele Bälle ab: Allein 15 Treffer resultierten aus dem Tempogegenstoß. "Ich hoffe, dass wir dieses Selbstvertrauen auch mit nach Ahrensburg nehmen können", sagt Kai Seefeldt. Dort wird der MTV seine Deckungsformation wohl häufiger wechseln, um den Gegner unter Druck zu setzen.

Da Merle Herzberg trotz Studiums in Münster am Sonntag ebenfalls mit von der Partie ist, steht lediglich hinter dem Einsatz von Andrea Lorenzen (leichte Bänderverletzung) noch ein leichtes Fragezeichen - alle anderen Spielerinnen sind fit.

Seefeldt-Team verlor trotz guter Leistung

4. Oktober 2010 | Von skl

 

Erneut gab es für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn eine Niederlage. Sie waren am Sonntagnachmittag zu Gast bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen und unterlagen dort mit 22:26 (10:12).

Dennoch zeigte sich nach der Partie Trainer Kai Seefeld nicht unzufrieden. "Vom Niveau her war die Leistung in Ordnung, hätten wir die vergangenen Wochen so gespielt, hätten wir die Begegnungen locker gewonnen. Doch in Anbetracht der Personallage ist zur Zeit einfach nicht mehr möglich", so der Coach. Die Herzhornerinnen waren lediglich mit einer Auswechselspielerin angereist und das machte sich bemerkbar. Die Mannschaft hofft nun auf die Zeit nach den Herbstferien, denn dann soll sich die personelle Lage deutlich bessern, zumal auch Gesche Seebandt wieder dabei sein wird.

Die Begegnung in Kiel begann recht ausgeglichen, obwohl die Seefeld-Schützlinge von Beginn an große Probleme mit der Kielerin Annalena Tetzlaff hatten, die immer wieder zu Torerfolgen kam.

Doch die Blau-Gelben spielten im Angriff stark und agierten beweglich und so war die Partie bis zum 4:4 in der 12. Minute völlig offen. Dann jedoch kam es zu einem kleinen Einbruch und die Gastgeberinnen setzten sich bis zur 20. Minute auf 9:5 ab. In dieser Phase tat sich immer wieder Manny Schrader hervor, die sowohl im rechten Rückraum für Gefahr sorgte, als auch über den Gegenstoß nicht zu bremsen war. Erst als Svetlana Frizler und Janna Wilcke ebenfalls über Tempo zu Treffern kamen und auf 7:9 verkürzten, sah die Bilanz wieder etwas besser aus.

Und es lief nun gut bei den Blau-Gelben. Mit einer soliden Abwehrleistung erkämpften sie sich ein ums andere Mal den Ball und hatten dann auch vorne gute Chancen und kurz vor der Pause verkürzte Maike Langenberg sogar auf 10:11. Sekunden vor dem Pausenpfiff fiel jedoch noch das 12:10 für die Kielerinnen.

Und diesem Rückstand lief man nach der Halbzeit hinterher. Doch nicht nur das: Die HSG fand wesentlich besser in die Partie zurück und setzte sich in der 40. Minute auf 18:14 ab. Im Anschluss nahmen die Herzhornerinnen mit Schrader und Tetzlaff zwei gegnerische Spielerinnen in kurze Deckung und mit dieser Maßnahme setzten sie die Gastgeberinnen deutlich unter Druck. Schnell verkürzten sie auf 18:20 und hatten dann die Riesenchance, mit einem Strafwurf bis auf einen Treffer heran zu kommen. Doch Maike Langenberg traf nur den Pfosten und Kiel bekam wieder Oberwasser.

Zudem nahmen die Kielerinnen jetzt Maike Langenberg in kurze Deckung und die Seefeld-Schützlinge brauchten einige Angriffe, um sich auf die veränderte Situation einzustellen. Die Gastgeberinnen zogen auf 22:18 davon und hatten damit ihre Gegnerinnen endgültig "geknackt". Denen fehlte es ein wenig an Alternativen im Rückraum und so machten sie den Rückstand nicht mehr wett. Bis zum Schluss gelang es nicht mehr, entscheidend zu verkürzen und sie unterlagen mit 22:26 Toren. MTV Herzhorn: Marion Demant, Mareike Struck - Janna Wilcke 2, Jana Hesse 1, Elina Hesse 3, Maike Langenberg 7 (2), Andrea Lorenzen 3, Svetlana Frizler 1, Christina Hinrichs 5

Herzhorns Frauen morgen in Brokdorf

17. September 2010 | Von ml

Ihren Heimauftakt feiern morgen (Anpfiff 16.30 Uhr) die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn in der Partie gegen die HSG Fockbek/Nübbel. Weil die Sporthalle Nord in Glückstadt allerdings wegen des 150-jährigen Jubiläums von Fortuna Glückstadt belegt ist, müssen die Schützlinge von Trainer Kai Seefeldt nach Brokdorf ausweichen.

Gegen die Gäste aus dem Rendsburger Raum wollen die MTV-Spielerinnen einiges besser machen als zuletzt bei der 18:22-Schlappe in Lauenburg. "Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir uns im Angriff sehr schwer getan", erinnert sich Seefeldt. "Es wurden zuviele Fehler gemacht. Allerdings habe ich auch damit gerechnet, dass es am Anfang noch etwas hakt." Zum Saisonauftakt hatte der MTV eine 12:10-Pausenführung noch aus der Hand gegeben und im zweiten Durchgang nur noch sechs Treffer erzielt. So wurden im Training sowohl der Positionsangriff als auch das Tempospiel noch einmal geübt. Doch auch im Abwehr-Mittelblock sah Kai Seefeldt nach dem Lauenburg-Spiel noch einigen Verbesserungsbedarf.

Die mit Abstand beste Werferin der Gäste ist die Halblinke Annika Scheller, ansonsten spielt die HSG auch nach dem Trainerwechsel (Michael Näve für Reiner Heldt) das Tempospiel, um zu den leichten Toren zu kommen.

Die Zielsetzung ist für Kai Seefeldt klar: Die Heimpartien gegen Fockbek/Nübbel und den THW Kiel wollen die Steinburgerinnen gewinnen, auch wenn Gesche Seebandt wohl auch am Wochenende wegen ihrer Knieprobleme noch fehlen wird. Immerhin ist bis Ende September noch Merle Herzberg an Bord, ehe sie sich zum Studium nach Münster aufmacht. Aus der A-Jugend werden wieder Regina Frizler und Annika Schulz mit von der Partie sein.

Seefeldt-Team unterliegt 18:22 in Lauenburg

13. September 2010 | Von skl

Mit einem Fehlstart begannen die Handballerinnen vom MTV Herzhorn die Oberliga-Saison 2010/2011. Sie waren zu Gast beim Lauenburger SV und nach zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten unterlagen sie mit 18:22 (12:10) Toren. "Es war das erwartet schwere Spiel, aber wir haben mit unseren Fehlern die Gegnerinnen stark gemacht", resümierte Trainer Kai Seefeld nach der Partie.

Die Blau-Gelben erlebten in Lauenburg einen klassischen Fehlstart und kassierten durch Tempogegenstöße schnell einen Rückstand. Bereits in der 4. Minute lagen sie mit 0:3 hinten und erst danach "berappelten" sie sich und kamen weitaus besser ins Spiel. Sie agierten nun im Angriff geduldiger und verstanden es gut, ihr Spiel immer wieder zu den Seiten zu verlagern. In der 18. Minute gelang Merle Herzberg der 6:6-Ausgleich und wenig später brachte sie ihr Team mit 8:6 in Führung. Diesen Vorsprung hielten die Herzhornerinnen und hatten die Partie souverän im Griff. Es sah sehr gut für sie aus, aber dennoch spielten sie nicht clever genug. Aus den vielen Fehlern ihrer Gastgeberinnen schlugen sie kein Kapital und erspielten somit auch keinen höheren Vorsprung bis zur Pause. Beim Stande von 12:10 für die Seefeld-Schützlinge wurden die Seiten getauscht.

Nach dem Wechsel bot sich jedoch ein völlig anderes Bild. Lauenburg glich schnell aus und lediglich bis zum 13:13 hielten die Gäste mit. Im Anschluss erwischten die Herzhornerinnen eine ganz schwache Phase und gerieten bis zur 54. Minute mit 15:21 vorentscheidend in Rückstand. In diesen Minuten lief bei ihnen fast nichts zusammen. Ihr Rückzugverhalten war viel zu langsam und auch der Angriff ließ zu wünschen übrig. Die MTV-erinnen agierten zu statisch und mit viel zu wenig Druck. So verstanden sie es nicht, die Partie noch zu kippen, sondern lediglich noch zu verkürzen. Am Ende stand mit 18:22 eine etwas enttäuschende Niederlage zum Saisonstart für sie zu Buche.MTV Herzhorn: Mareike Struck, Marion Demant, Janna Wilke 3, Merle Herzberg 7 (4), Maike Langenberg 4, Andrea Lorenzen 1, Svetlana Frizler, Christina Hinrichs 2, Yana Hesse, Elina Hesse 1, Annika Schluz, Regina Frizler

Regionalliga war kein verlorenes Jahr

9. September 2010 | Von Michael Lemm

 

Mit Spannung gehen die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn am Sonnabend in die neue Serie: Ab 17 Uhr gastieren die Schützlinge von Trainer Kai Seefeldt beim Lauenburger SV.

Es hat sich einiges getan im Kader der Herzhornerinnen nach dem Abstieg aus der Regionalliga, aber er bleibt wie nach wie vor wie schon in der letzten Spielzeit ziemlich eng. Fehlen am Kreis sowie im Deckungsverband wird Cathrin Schmidt: Sie will sich mehr Zeit für ihre Familie haben. Linkshänderin Merle Herzberg nimmt ihr Studium in Münster auf und wird dem Team, wenn überhaupt nur in den Semesterferien zur Verfügung stehen. Auch Denise Stoldt ist nicht mehr dabei. Dafür rücken aus der zweiten Mannschaft die Zwillinge Yana und Elina Hesse nach. Zudem könnten bei Bedarf auch einige starke Spielerinnen aus dem Jugendbereich den Frauen-Kader unterstützen. Auch aus der zweiten Mannschaft, die nach wie vor in der Landesliga Mitte spielt und im Wechsel von Seefeldt sowie A-Jugend-Trainer Stefan Demant gecoacht wird, wird wohl häufiger mal jemand nachrücken. "Anspruch sollte sein, dass wir mindestens zwölf Spielerinnen im Kader haben", sagt Kai Seefeldt. Er betont, dass er definitiv in seine letzte Saison als Herzhorner Frauen-Coach geht. Nun habe der Verein ein Jahr Zeit, für eine passende Lösung zu sorgen.

 

Zunächst galt es, nach dem Abstieg aus der Regionalliga bei seinen Stammkräften wieder für freie Köpfe zu sorgen. Die Misserfolgsserie vor allem in der Rückrunde war nicht für alle Spielerinnen so leicht zu verkraften. Seefeldt: "Deshalb sind wir auch erst Anfang Juli ernsthaft in die Saison eingestiegen. So hatten die Spielerinnen ein bis zwei Monate Pause." Ein verlorenes Jahr war die Regionalliga-Saison trotz der zahlreichen Niederlagen auf keinen Fall. Gerade in Sachen Robustheit und Durchsetzungsfähigkeit haben die Herzhornerinnen in der dritten Liga viel gelernt. "Die Moral hat nicht gelitten", sagte Kai Seefeldt. "Ich freue mich auf die neue Saison."

Der Neustart war durchaus vielversprechend. Zum dritten Mal in Folge gewann der MTV den NF-Cup. In weiteren Testspielen und Vorberitungsturnieren waren die Ergebnisse dann weniger wichtig. Der Akzent lag mehr darauf, Abläufe neu einzuspielen. Auch ein offensiveres Deckungssystem gehört nun ins Repertoire der Mannschaft, denn mit Denise Stoldt und Cathrin Schmidt sind zwei recht groß gewachsene Spielerinnen nicht mehr dabei. Dafür sind mit den Hesse-Zwillinge eher kleine Akteurinnen nachgrückt.

Nach den strukturellen Veränderungen ist auch die Frauen-Oberliga schwer einzuschätzen. Fest dürfte stehen, dass sie mit den Hamburger Teams und den Regionalliga-Absteigern stärker ist als die alte Oberliga-SH. "Wir wollen in der oberen Hälfte mitspielen, aber auf keinen Fall mit dem Abstieg etwas zu tun haben", gibt Seefeldt als Saisonziel aus. Vorn erwartet er das spielerisch starke Team des TSV Ellerbek sowie den Ahrensburger TSV aufgrund zahlreicher Verstärkungen. Aber auch vom SC Alstertal-Langenhorn und dem ersten Gegner Lauenburger SV hat Kai Seefeldt eine hohe Meinung.

Seefeldt-Team will Anhängern nochmal gute Leistung zeigen

23. April 2010 | Von ml

Noch zwei Spiele, dann können die Handballerinnen des Regionalliga-Schlusslichts MTV Herzhorn in die wohlverdiente Pause gehen. Am Sonnabend (Anpfiff 17 Uhr) gilt es allerdings im letzten Heimspiel gegen den VfL Bad Schwartau noch, sich mit einer guten Leistung von den eigenen Anhängern zu verabschieden.

Zumindest wird MTV-Trainer Kai Seefeldt wieder auf einen größeren Kader zurückgreifen können. Auf jeden Fall wieder dabei sind Merle Herzberg (von Abifahrt zurück) und Andrea Lorenzen (nach Zahn-OP). Etwas fraglich ist dagegen noch der Einsatz von Anna-Henrike Schulz nach ihrer Knöchelverletzung. Nicht mehr zum Einsatz kommen wird in den letzten beiden Saisonspielen Johanna Ranft wegen eines leichten Bandscheibenvorfalls.

Ein leichter Gang wird auch die Partie gegen die Marmeladenstädterinnen nicht. Der Tabellenfünfte hatte zuletzt in eigener Halle sogar den TSV Owschlag recht deutlich mit 31:23 besiegt. Allerdings zeigt das Team oft genug auch ein anderes Gesicht. Vor allem gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte tat sich der VfL schon schwer.

Sowohl in Abwehr und Angriff agieren die Schwartauerinnen sehr wuselig und ähneln damit in der Spielanlage dem Buxtehuder SV II. Dort hatte der MTV zuletzt ein deftiges 17:42 kassiert. "20 Minuten kamen wir damit ganz gut klar, danach leider nicht mehr", erinnert sich Seefeldt an die letzte Partie. Ob in 5:1- oder 6:0-Abwehrformation - Schwartau spekuliert auf den schnellen Ballgewinn, um über die fixen Außenspielerinnen zu leichten Gegenstoßtoren zu kommen. Im Positionsangriff sucht der VfL eher die Eins-zu-Eins-Situationen.

Angesichts der Niederlagenserie ist den Herzhornerinnen derzeit ein wenig das Selbstvertrauen abhanden gekommen. Man tut sich schwer, die gegnerische Abwehr unter Druck zu setzen. Seefeldt: "Dabei sind die Trainingsleistungen im Moment gut, aber wir können das im Spiel nicht so richtig umsetzen."

MTV-Frauen wollen sich gegen GW Schwerin rehabilitieren

26. März 2010 | Von ml

 

Wiedergutmachung planen die Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn, wenn sich das Team von GW Schwerin am Sonnabend (Anpfiff 16.30 Uhr) in der Glückstädter Sporthalle Nord vorstellt: "Wir wollen unbedingt dieses verkorkste Spiel in Berlin vergessen machen", sagt MTV-Coach Kai Seefeldt.

Sein Team hatte sich vor Wochenfrist beim Berliner TSC etwas ausgerechnet, doch am Ende war man nach einer vor allem im ersten Durchgang unerklärlich schlechten Leistung mit einem 20:36-Debakel nach Hause gefahren. Seefeldt: "Wir haben es dem TSC viel zu leicht gemacht, das soll uns gegen Schwerin nicht wieder passieren."

Dabei hofft der Coach vor allem, dass das, was man seit Wochen im Training einzuüben versucht, nun endlich als Lernerfolg hängen bleibt. Das Ziel heißt nach wie vor: Im Angriff geduldiger spielen, die Abläufe konsequenter anbringen und die Zahl der Ballverluste deutlich verringern. "Es bringt nur Chaos, wenn wir nach den Halbchancen suchen. Stattdessen müssen wir den Abschluss durch unsere eigentlich guten Rückraumschützinnen Meike Langenberg und Gesche Seebandt mit guter Laufarbeit viel besser vorbereiten", erwartet der Herzhorner Trainer eine Verbesserung.

Auf gegnerische Fehler warten die mit viel Tempo agierenden Schwerinerinnen nur. Grün-Weiß stellte eine junge, aber technisch auch sehr starke Truppe, die es im Rückraum schafft, durch einen guten Parallelstoß und Kreuzbewegungen ihre besten Werferinnen Marie Kinscher (130 Tore) und Wendy Künzel (119) in Position zu bringen. Hiergegen plant Kai Seefeldt die gewohnte 6:0-Deckungsformation der Herzhornerinnen auch mal zu einer 5:1-Variante zu verändern.

Fehlen wird gegen Schwerin wegen einer Trommelfellentzündung Kreisläuferin Cathrin Schmidt, dafür steht Seefeldt mit Rückkehrerin Merle Herzberg eine weitere Alternative für den Rückraum zur Verfügung. Zwar fehlt ihr nach den vielen Monaten Zwangspause noch Spielpraxis und Kondition, doch in Berlin gehörte sie mit guten Ansätzen in ihren rund 25 Minuten Einsatzzeit zu den wenigen Lichtblicken. "Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis", lautet Seefeldts Hoffnung. So ließe sich beruhigter in die zweiwöchige Osterpause gehen.

Herzhorn will "Rote Laterne" abgeben

12. März 2010 | Von ml

 

Nach kurzer Spielpause greifen die Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn am Sonnabend wieder ins Punktspielgeschehen ein. Zu Gast in der Glückstädter Sporthalle Nord ist morgen (Anpfiff 16.30 Uhr) die HF Henstedt-Ulzburg-Kisdorf (HUK).

Beide Teams waren als Aufsteiger in die Regionalliga unter ähnlichen Bedingungen in die Saison gestartet. Doch schon bald trennten sich die Wege: Während die Herzhorner Kurve schon bald nach unten wies und den MTV mit 7:33 Punkten auf den letzten Tabellenplatz führte, hielt sich HUK beständig im Mittelfeld und spielte bisher eine unerwartet gute Saison. Mit 19:21 Zählern belegen die Schützlinge von Trainer Jens Molkow derzeit sogar Rang neun - der Platz, der auch nach der Spielklassen-Reduzierung zum Verbleib in der dritthöchsten Liga berechtigt. Das Team hat sechs Spieltage vor Saisonende sieben Zähler Vorsprung vor Verfolger GW Schwerin - da dürfte kaum noch etwas schiefgehen.

Schon allein aufgrund der Tabellensituation sieht MTV-Coach Kai Seefeldt den Gegner aus dem Kreis Segeberg klar in der Favoritenrolle. Dennoch: In der Vorsaison, als Herzhorn als Oberliga-Meister aufgestiegen war, hatte sein Team gegen den Rivalen gut ausgesehen (24:24, 27:26). Und auch im Hinspiel in Henstedt-Ulzburg kassierten die Blau-Gelben den 31:31-Ausgleich erst mit dem Schlusspfiff.

Die Stimmung im Herzhorner Lager ist trotz des nahezu feststehenden Abstiegs gut. Nachdem viele Blessuren abgeklungen sind, konnte man in den letzten beiden Wochen endlich wieder mit guter Beteiligung trainieren. "Das gibt natürlich eine wesentlich höhere Intensität und wir können dann mehr ausprobieren", berichtet Kai Seefeldt. "Ich hoffe, dass wir daraus am Sonnabend Nutzen ziehen können."

HUK variiert in der Deckung zwischen einer 6:0-, 5:1- oder auch 3:2:1-Formation. Dennoch ist die Abwehr der Segebergerinnen ziemlich anfällig - mit 616 Gegentoren weisen sie die zweitschlechteste Bilanz auf. Hier wollen die Herzhornerinnen den Hebel ansetzen. Im Training hat man dafür einige Angriffs-Strategien eingeübt. Auch Merle Herzberg ist nach ihrem Kreuzbandriss jetzt wieder in das Training eingestiegen, aber an einen Einsatz ist frühestens im April zu denken.

Dreh- und Angelpunkt im Angriff der Gäste, die ansonsten eine gute Mischung zwischen Jung und Alt gefunden haben, ist Anja Haupt. Sie spielt meist im linken Rückraum, taucht aber auch gern in der Rückraum-Mitte auf und führt mit 155 Toren die Scorerliste der Regionalliga an. Auf sie muss die Herzhorner Abwehr ein besonderes Augenmerk legen. Ähnliches gilt auch für Tina Pejic (bisher 100 Saisontore).

Kai Seefeldt stehen alle Spielerinnen aus seinem aktuellen Aufgebot zur Verfügung, wenn auch Denise Stoldt noch ein wenig angeschlagen ist. Gut möglich, dass entweder Elina oder Yana Hesse aus der zweiten Mannschaft noch mit in den Liga-Kader rutschen.

Sie hätten stets überzeugt, wenn sie dabei waren, sagt der MTV-Coach. Ansonsten wolle man für den Rest Spaß haben und sich noch ein wenig schadlos halten. "Es wäre schön, wenn wir in der letzten Phase noch einige Punkte holen könnten. Auf keinen Fall wollen wir die Saison als Schlusslicht beenden."

Seefeldt-Team beim Spitzenreiter zu Gast

27. Februar 2010 | Von ml

Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen der beiden Kontrahenten kaum sein: Während die Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn als Schlusslicht den Abstieg wohl nicht mehr verhindern können (der rettende Rang neun ist bereits zehn Punkte entfernt), bereitet sich der immer noch unbesiegte Herzhorner Gastgeber MTV Altlandsberg (35:1 Zähler) allmählich schon auf die 2. Bundesliga vor. Der Anpfiff in der meist mit 400 Zuschauern vollbesetzten und lautstarken Erlengrundhalle vor den Toren Berlins ertönt am Sonnabend um 18.30 Uhr.

Dass sein Team nur krasser Außenseiter ist, weiß natürlich auch MTV-Trainer Kai Seefeldt, aber dennoch wollen die Steinburger das Beste aus dieser Konstellation machen und sich von der Kulisse nicht einschüchtern lassen. "Meine Mannschaft hat nicht oft die Chance, in so einer Atmosphäre zu spielen", sagt Seefeldt. "Wir sollten das einfach genießen, denn so etwas ist immer ein Highlight für einen Sportler."

Der Respekt vor dem Spitzenreiter ist natürlich groß, aber die Blau-Gelben wollen sich so gut wie möglich verkaufen - schließlich haben sie ja auch nichts zu verlieren. Die eigene Taktik auf einzelne Altlandsberger Spielerinnen abzustimmen, hält der MTV-Coach für sinnlos. Schließlich könne der Gastgeber einmal komplett durchwechseln, ohne in seinem Spiel an Qualität zu verlieren - es hat seine Vorzüge, jede Position doppelt stark besetzt zu haben.

Die wirkungsvollsten Altlandsberger Waffen sind zum einen der Tempogegenstoß über die enorm schnell besetzten Außenpositionen wie auch der torgefährliche Rückraum. Da gilt es zunächst, im eigenen Angriff die sich ergebenden Möglichkeiten konsequent zu nutzen und möglichst wenig Fehler zu machen. Beim 23:35 gegen die HSG Kropp/Tetenhusen habe das vor allem im zweiten Durchgang nicht so gut geklappt, da habe man sich ein besseres Ergebnis verdorben. Seefeldt: "Gegen Altlandsberg werden es sicher noch weniger Chancen sein als gegen Kropp, diese sollten dann aber auch sitzen." In der eigenen Abwehr wolle man wieder etwas offensiver spielen. Im Training unter der Woche hat Seefeldt noch einmal an der Abstimmung im Angriff sowie an der Stabilisierung der Deckung gefeilt.

Fehlen wird den Herzhornerinnen Katrin Fitz-Bruhnsen (privat verhindert). Dagegen hofft Seefeldt auf einen Einsatz der angeschlagenen Gesche Seebandt (Rückenprobleme), Denise Stoldt (Fingerverletzung) und Marion Demant (Grippe).

Seefeldt-Team erwartet Kropp/Tetenhusen

19. Februar 2010 | Von ml

 

Auf eine bessere Leistung als zuletzt in Ellerbek hoffen die Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn: Am Sonnabend (Anpfiff 18.30 Uhr) empfängt das Team von Trainer Kai Seefeldt die HSG Kropp/Tetenhusen.

In den vergangenen Tagen gab es viel zu besprechen nach dem mehr als deutlichen 18:29 beim Schlusslicht TSV Ellerbek. "Wir haben uns überhaupt nicht gut präsentiert", sagt Seefeld. "Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir uns den Schneid abkaufen lassen und wurden förmlich überrannt." Es gelang immer weniger, auf die offensive Abwehr Druck auszuüben, und auch an der nötigen Einstellung ließ man es mit zunehmender Spielzeit fehlen.

Realistischerweise geht man im Herzhorner Lager nicht mehr davon aus, den Klassenverbleib schaffen zu können. Nun gelte es, von Spiel zu Spiel zu denken und die letzten schlechten Ergebnisse auszublenden. Aus den verbleibenden Regionalliga-Partien wollen die Seefeldt-Schützlinge noch soviele positiven Erlebnisse wie möglich mitnehmen, um die Saison mit erhobenem Haupt beenden zu können. "Die Rote Laterne, die wir mit der Niederlage in Ellerbek übernommen haben, wollen wir auf jeden Fall wieder loswerden", sagt der MTV-Coach.

Das heißt für die Partie gegen Kropp/Tetenhusen: Im Angriff wieder mit mehr Mut zum Risiko agieren. Allerdings bangt Seefeldt um den Einsatz seiner Rückraumspielerin Gesche Seebandt, nachdem sie sich in Ellerbek eine Rückenverletzung zugezogen hatte. Der Ausfall einer der besten Feldtorschützinnen der Liga wäre für Herzhorn schon ein Schlag ins Kontor. Seefeldt: "Wir hoffen, dass wir sie rechtzeitig fit bekommen. Wenn das nicht klappen sollte, müssen wir uns im Angriff etwas einfallen lassen."

Auch in der Abwehr, die meist in einer 6:0-Formation agiert, werden die Blau-Gelben wohl eine Änderung vornehmen. Gegen die technisch starken und sehr gut eingespielten Kropperinnen, bei denen die Halblinke Lena Leptien (112 Tore) und Rechtsaußen Katrin Stürken (86) herausragen, will der MTV ein wenig offensiver decken.

MTV Herzhorn reist zum Kellerduell

12. Februar 2010 | Von Michael Lemm

 

Zum Duell der Schlusslichter in der Handball-Regionalliga der Frauen kommt es am Sonntag, wenn der MTV Herzhorn ab 16 Uhr beim Tabellenletzten TSV Ellerbek in der Rudolf-Harbig-Halle antreten muss.

Beide Teams haben eine ziemlich lange Durststrecke hinter sich: Während der MTV die letzten fünf Spiele verloren hatte, warten die Ellerbekerinnen bereits seit sechs Partien in Folge auf etwas Zählbares. Diese Negativserien ließen beide Mannschaften bei jeweils 27 Minuspunkten an das Ende der Tabelle rutschen, wobei Herzhorn mit sieben Zählern etwas mehr auf der Habenseite zu verbuchen hatte.

MTV-Trainer Kai Seefeldt rechnet mit einem ganz engen Spiel: "Ich erwarte einen hochmotivierten Gegner, der sich gegen uns für die hohe Schlappe im Hinspiel revanchieren will. Aber wir wollen die Punkte natürlich auch haben." In der Hinrunde waren die Seefeldt-Schützlinge beim 29:18-Erfolg mit dem jungen Ellerbeker Team sehr gut zurecht gekommen. Die Stärken des Teams aus dem Kreis Pinneberg liegen dabei eher im Eins-gegen-Eins als im konzentrierten Rückraumspiel. Gern sucht der TSV den Erfolg auch über die starke Kreisläuferin Bianca Liepner, die mit 63 Treffern die bisher zweitstärkste Ellerbeker Torschützin hinter Ulrike Lohmeier (75 Tore, davon 26 Siebenmeter) ist.

Ähnlich wie die Herzhornerinnen praktiziert auch der TSV Ellerbek eine aggressive 6:0-Abwehr. Nach Ballgewinnen versucht man meist über den schnellen Gegenstoß zu leichten Toren zu kommen.

Auch ein Trainerwechsel konnte die Talfahrt des TSV bisher nicht stoppen: Für die Ungarin Zsuzsa Nyari hatte im Oktober das Ellerbeker "Urgestein" Manuela Henße das Amt übernommen. "Die zahlen im Moment wahrscheinlich genau so Lehrgeld wie wir", vermutet Kai Seefeldt.

Er hofft, dass sein Team an die guten 50 Minuten aus dem Spiel gegen den TSV Owschlag anknüpfen kann. Fehlen wird ihm dabei allerdings Kreisläuferin Cathrin Schmidt - die Polizeibeamtin ist beruflich verhindert. Mit von der Partie sind dagegen diesmal wieder Katrin Fitz-Bruhnsen und Andrea Lorenzen. Seefeldt: "Wir müssen wieder unsere Systeme geduldig durchspielen und unsere Chancen - wenn sie sich ergeben - konzentriert nutzen."

Unabhängig davon, wie die Saison sportlich zu Ende geht, stellt man beim MTV Herzhorn bereits die Weichen für die neue Saison - aller Voraussicht nach in der neuen Oberliga mit Hamburg. Der Stamm des Teams hat dabei für die neue Spielzeit bereits zugesagt.

Allerdings muss sich der MTV-Handballvorstand um Matthias Radden und Lüder Meyn nach einem neuen Coach für sein Frauen-Team umsehen. "Es waren vier tolle Jahre mit meist gutem sportlichen Erfolg. Es hat Riesenspaß gemacht und wir haben alle ein gutes Verhältnis untereinander", resümiert Kai Seefeldt. "Aber jetzt ist es an der Zeit, mal etwas anderes zu machen. Auch für die Mannschaft ist ein neuer Input mal ganz gut. Manche haben seit ihrer A-Jugend-Zeit keinen anderen Trainer erlebt." Die Mannschaft sei für die neue Saison gut aufgestellt, sagt Seefeld. Gerade deshalb könne er das Team einem Nachfolger mit gutem Gewissen übergeben.

Er selbst sei auf nichts festgelegt, auch eine Tätigkeit im Jugendbereich könne er sich gut vorstellen. Zudem wartet eine private Herausforderung auf ihn: Im Frühjahr will Kai Seefeldt in Glückstadt seinen Hausbau beginnen. Ein kleines Hintertürchen hat sich der scheidende Coach aber noch offen gelassen: "Wenn es nicht mit einem adäquaten Ersatz klappen sollte, würde ich auch noch weitermachen."

Kai Seefeldt hofft in Berlin auf mehr Konzentration im Angriff

29. Januar 2010 | Von ml

 

Das nächste richtungweisende Spiel haben die Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn auf dem Programm: Am morgigen Sonnabend (Anpfiff 16.30 Uhr) sind die Schützlinge von Trainer Kai Seefeldt bei Pro Sport Berlin zu Gast.

Das Team aus der Landeshauptstadt schien lange über den Status eines Punktelieferanten nicht hinaus zu kommen. Doch zum Ende der Hinrunde stabilisierte sich das ausgesprochen junge Team von Coach Andreas Keter und schaffte auch mit einigen Neuzugängen die Trendwende: Pro Sport gewann die letzten drei Heimspiele gegen Ellerbek (29:18), Fortuna Neubrandenburg (26:18) und HSG Kropp/Tetenhusen (24:22) und rückte bei nun 6:24 Punkten den Herzhornerinnen (7:21) auf die Pelle. Auch in Owschlag hatte man sich zuletzt viel vorgenommen, doch beim 21:29 war der TSV letztlich doch eine Nummer zu groß.

Dennoch weiß MTV-Trainer Kai Seefeldt, dass für sein Team die Partie in Berlin kein Spaziergang wird. "Die haben einen echten Lauf", rechnet Seefeldt mit einem euphorischen Gegner. "Das wird ein schweres Spiel für uns - zumal wir erst mal sehen müssen, wie mein Team das verkorkste Spiel gegen Neubrandenburg verdaut hat." Die Blau-Gelben hatten zur Pause nur mit einem Treffer zurückgelegen, waren aber im zweiten Durchgang komplett eingebrochen und hatten nach lediglich drei im zweiten Durchgang mit 17:34 ein Debakel erlebt. Es fehlte nach eigentlich guter erster Hälfte die Geduld im Angriff. Nach Ballverlusten kassierte der MTV zu viele leichte Gegentore.

Konzentration im Angriff ist auch in Berlin vonnöten, denn Pro Sport spielt eine sehr variable Deckung und wechselt häufig zwischen offensiver und defensiver Ausrichtung. Außer dem Gegenstoß ist auch das Eins-gegen-Eins eine der Berliner Stärken, beste Schützinnen aus dem Rückraum sind Janine Schumann und Anna Blödorn.

Die Herzhornerinnen, die bis auf Merle Herzberg alle Spielerinnen an Bord haben, wollen versuchen, den Kopf wieder frei zu bekommen und aus den verbleibenden Spielen das Beste zu machen. Dazu brauchen sie vor allem eine stabile Abwehr, geduldiges Angriffsspiel und neues Selbstvertrauen nach gelungenen Aktionen. Trainer Kai Seefeldt: "Wir schauen nicht mehr auf die Tabelle, sondern nur noch von Spiel zu Spiel."

Den Rhythmus finden

22. Januar 2010 | Von ml

 

Nach einer Pause von einem Spieltag setzen die Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn am Wochenende die Rückrunde fort. Im ersten Heimspiel des Jahres haben die Schützlinge von Trainer Kai Seefeldt am Sonnabend (Anpfiff 18.30 Uhr) die Mannschaft von Fortuna Neubrandenburg zu Gast. "Mal sehen, wie wir nach der Pause den Rhythmus wieder aufnehmen können", sagt der MTV-Coach. Allerdings war in dieser Woche nur eingeschränktes Training möglich, weil einige Spielerinnen wie Maike Langenberg und Denise Stoldt wegen Krankheit passen mussten und Cathrin Schmidt aus dienstlichen Gründen fehlte. Dennoch hofft Seefeldt, dass alle ihm am Sonnabend zur Verfügung stehen.

 

Im Hinspiel hatten sich seine Schützlinge beim 14:24 in Neubrandenburg ziemlich schwer mit der offensiven 3:2:1-Deckung des Gegners getan. Fortuna drückt mit Vorliebe auf das Tempo - dementsprechend ist die gefährlichste Waffe der Neubrandenburgerinnen auch der Gegenstoß, meist abgeschlossen von Linksaußen Charlotte Grade, die gelegentlich auch auf der linken Halbposition auftaucht. Sie ist mit 92 Treffern die mit Abstand torgefährlichste Spielerin ihres Teams. Zu beachten ist allerdings auch Kristina Osterland (bisher 56 Tore) mit ihren überraschenden Würfen aus der Rückraum Mitte.

Vor allem auf die offensive Abwehr müssen sich die Herzhornerinnen noch besser einstellen. Seefeldt: "Es ist unbedingt notwendig, dass wir geduldiger spielen. Gerade bei einer offensiven Deckung tut sich irgendwann immer eine Lücke auf." Vor allem diese fehlende Ruhe im Aufbau sieht der MTV-Coach auch als wichtigsten Grund für die ärgerliche 26:31-Niederlage jüngst beim Abstiegskonkurrenten GW Schwerin. "Das hat uns dort das Genick gebrochen."

Doch auch in der Abwehr sieht Seefeldt Steigerungsbedarf, um Fortunas Stärke im Eins-gegen-Eins kontrollieren zu können. Schnelle Beine sind nötig. Möglich ist auch eine Veränderung der gewohnten 6:0-Formation, doch darüber will Seefeldt erst im Verlauf der Partie entscheiden.

Auswärts haben die Mecklenburgerinnen bisher noch nicht allzu viel erreicht -lediglich in Bredstedt und Ellerbek gab es Siege. Kai Seefeldt hätte natürlich überhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn es dabei bleibt. "Ein Sieg wäre für uns enorm wichtig, zumal jetzt auch die Mannschaften von unten weiter punkten."

Wenn es klappt mit der Genesung der angeschlagenen Spielerinnen, hätte er bis auf die langzeitverletzte Merle Herzberg alle Spielerinnen aus dem aktuellen Kader dabei. Die Linkshänderin hat gerade wieder das Training aufgenommen, doch mit einem Einsatz rechnet man im Herzhorner Lager frühestens Ende Februar. "Sie muss sich erst langsam wieder herantasten und sehen, was sie dem operierten Knie zumuten kann", dämpft der Coach die Erwartungen. Ansonsten steht seinem Team eine weitere Hallenzeit zur Verfügung, so dass nun neben Dienstag und Donnerstag auch am Freitag trainiert werden kann.

"Wieder mal zeigen, was wir können"

11. Dezember 2009 | Von ml

 

Eine ganz wichtige Partie steht am Sonnabend vor den Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn: Im Kellerduell treffen die Schützlinge von MTV-Trainer Kai Seefeldt ab 18.30 Uhr in eigener Halle auf den Mitaufsteiger Bredstedter TSV. Zu gern würde das Team aus Nordfriesland, das derzeit mit 5:19 Zählern knapp hinter dem MTV (5:17) rangiert, mit einem Auswärtserfolg an den Herzhornerinnen vorbeiziehen.

 

Die Mannschaft von BTSV-Coach Ralf Johannsen ist derzeit klar im Aufwind: Dem deutlichen 30:16 beim Schlusslicht Pro Sport Berlin folgte zuletzt ein überraschendes 25:25 gegen den einstigen Titelaspiranten TSV Owschlag, wobei für Bredstedt sogar mehr drin gewesen wäre. Außerdem verloren die Nordfriesinnen einige Spiele nur hauchdünn mit lediglich einem oder zwei Toren.

Die beiden Teams kennen sich ziemlich genau. Zum einen trafen sie in der vergangenen Oberliga-Saison aufeinander. Zudem war man sich auch in der Vorbereitung begegnet. Damals hatten die Herzhornerinnen beim erneuten Finalsieg beim Bredstedter NF-Cup die Nase vorn. Der BTSV bevorzugt das schnelle Spiel, das auch durch die vier jungen Spielerinnen belebt wird, die im Rahmen der Kooperation mit Zweitligist Nord Harrislee nach Bredstedt gekommen sind.

Die größte Torgefahr geht bei den Gästen vor allem von Linksaußen Meike Schmidt und Rückraumschützin Maike Jakobsen aus. Neuerdings ist auch Rückkehrerin Brit Nielsen auf halblinks stark zu beachten. Der zweitliga-erfahrene Routinier erzielte in Owschlag neun Treffer für die Grün-Weißen.

Herzhorns Trainer Kai Seefeldt sieht deshalb durchaus Vorteile für den Gegner: "Betrachtet man die letzten Resultate, ist Bredstedt für mich sogar leichter Favorit." Vor allem gegen die starke linke Seite erwägt er eine Sondermaßnahme. Ansonsten hat man Ursachenforschung für das derzeit wenig erfolgreiche MTV-Spiel betrieben und ist überein gekommen, im Training wieder stärker den athletischen und individuellen Bereich in den Vordergrund zu rücken. Wichtig sei derzeit, verstärkt über den Kampf ins Spiel zu kommen, um wieder zurück in die Spur zu finden. "Wir wollen etwas gutmachen nach dem 13:24 in Schwartau und haben uns viel vorgenommen", sagt Seefeldt. Auch für die nachfolgende Weihnachtsfeier würde ein Erfolgserlebnis natürlich für bessere Grundstimmung sorgen.

Im Angriff gilt es konzentriert abzuschließen. Ansonsten werden die Würfe leicht zur Beute der starken BTSV-Torhüterin Andrea Lubrich, die dann immer gern den schnellen Gegenstoß einleitet. Seefeldt: "Um das Spiel offen zu halten, müssen wir auch endlich mal wieder das zeigen, was wir eigentlich spielen können."

Bis auf die langzeitverletzte Merle Herzberg stehen ihm voraussichtlich alle Spielerinnen aus dem aktuellen Kader zur Verfügung.

Seefeldt-Team hofft auf seine Außenseiter-Chance in Schwartau

4. Dezember 2009 | Von ml

 

Einen weiteren schweren Brocken haben die Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn zu bewältigen: Am Sonnabend (Anpfiff 17.30 Uhr) sind die Schützlinge von MTV-Trainer Kai Seefeldt beim Landesrivalen beim Tabellenvierten VfL Bad Schwartau (14:8 Punkte) zu Gast.

Die Marmeladenstädterinnen haben mit dem 25:24 beim TSV Owschlag gerade ihren ersten Auswärtssieg unter Dach und Fach gebracht. In eigener Halle im Sportzentrum Jahn-Straße ist die Mannschaft von VfL-Coach Jörg Engelhardt ohnehin schon eine Macht: Mit 12:0 Punkten weist man eine makellose Heimbilanz auf, obwohl der VfL vom Verletzungspech schon arg gebeutelt wurde. Engelhardt kann sich dabei neben leistungsstarken Nachwuchsspielerinnen vor allem auf seine Mittelachse stützen. Im Tor ist Mareike Vogel eine Bank (in Owschlag verzeichnete sie 22 Paraden), die 34-jährige Claudia Brandt zieht als Mittelfrau die Fäden und vorne am Kreis "wühlt" Anita Ewert. Beste Schwartauer Torschützin ist bisher Katarina Wilcken.

Im Positions-Angriff sind die Schwartauerinnen individuell sehr stark Der VfL bevorzugt eine aggressive 5:1-Deckung und nutzt jeden Ballgewinn zum schnellen Gegenstoß. "Wir müssen natürlich versuchen, möglichst sicher abzuschließen, zumindest aber den Gegenstoß zu unterbinden", sagt Kai Seefeldt. In der zweiten Halbzeit gegen den Buxtehuder SV habe das gegen eine 5:1-Abwehr ganz gut geklappt und auch beim Training in dieser Woche legte der MTV-Coach darauf einen wichtigen Schwerpunkt. Am Sonnabend wird Seefeldt sein Team schon bei der Ankunft in Empfang nehmen können, denn bereits am Vormittag legt gleich um die Ecke in Timmendorf seine B-Lizenz-Prüfung ab.

Kai Seefeldt sieht sein Team allein schon wegen der Tabellenkonstellation - Herzhorn belegt mit 5:15 Zählern Rang elf - klar in der Außenseiterrolle. "Aber trotzdem bin ich gar nicht mal so pessimistisch, wenn wir an die zweite Hälfte vom Spiel gegen Buxtehude anknüpfen können." Außer der langzeitverletzten Merle Herzberg stehen alle Aktiven des aktuellen Kaders zur Verfügung, wenn auch Christina Hinrichs sich in der Woche noch mit einer Grippe plagte. Als Rückraum-Alternative ist auch Katrin Fitz-Bruhnsen wieder mit dabei.

Ein gutes Spiel wäre für die Blau-Gelben viel wert. Schließlich gilt es, Selbstvertrauen zu tanken für die richtungweisende Partie in der folgenden Woche gegen den Bredstedter TSV.

Buxtehude eine harte Nuss für Seefeldt-Team

27. November 2009 | Von ml

 

Mit der Heimpartie gegen den Buxtehuder SV II setzen die Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn die Saison nach einem spielfreien Wochenende am Sonnabend (Anpfiff 18.30 Uhr) fort. Allerdings hängen die Trauben für die Schützlinge von MTV-Trainer Kai Seefeldt (bisher 5:13 Punkte) im Abstiegskampf ziemlich hoch: Der Buxtehuder Bundesliga-Nachwuchs ist seit Saisonbeginn bei 17:1 Zählern unbesiegt und einziger ernsthafter Verfolger von Spitzenreiter MTV Altlandsberg.

Kai Seefeldt weiß natürlich um die Schwere der Aufgabe, zudem kommt die Partie für seine Mannschaft zu einem ungünstigen Zeitpunkt. "Da die 1. Bundesliga wegen der WM in China pausiert, werden sicher einige BSV-Juniorinnen aus dem Liga-Kader dank ihres Doppelspielrechts in der zweiten Mannschaft antreten." Doch auch ohne Ligaverstärkung stellen die Gäste für den MTV eine harte Nuss dar. Das als U-23 konzipierte Buxtehuder Reserveteam ist durch die Bank technisch stark, jede einzelne Spielerin ist auf ihrer Position stets torgefährlich. In der Abwehr agiert Buxtehude sehr offensiv, meist in 4:2- oder auch in 3:2:1-Formation. Im Training arbeiteten die Herzhornerinnen daran, diese Defensive zu knacken. Seefeldt: "Wir wollen versuchen, die entstehenden Freiräume zu nutzen."

Bis auf Merle Herzberg steht Herzhorns Trainer voraussichtlich der gesamte Kader zur Verfügung. Denise Stoldt ist nach überstandener Schulterverletzung wieder dabei, auch bei der noch grippegeschwächten Cathrin Schmidt hofft Seefeldt auf rechtzeitige Genesung.

Seefeldt-Team will gegen Berliner TSC Tempo machen

13. November 2009 | Von ml

 

Bisher war der Berliner TSC, morgiger Gegner der Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn, für die Steinburgerinnen ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. Doch bis zum Anpfiff am Sonnabend um 18.30 Uhr in der Glückstädter Sporthalle Nord soll sich das ändern. Dann will MTV-Coach Kai Seefeldt seine Mannschaft anhand von Videomaterial, das ihm der Trainer des Spitzenreiters MTV Altlandsberg zur Verfügung stellte, auf den Tabellensechsten (10:6 Punkte) eingestimmt haben. Nach den bisherigen Ergebnissen sind die Berlinerinnen wohl auch am Ende im ersten Tabellendrittel zu erwarten.

Offensichtlich ist das Team aus der Bundeshauptstadt eine Mannschaft mit zwei Gesichtern: In eigener Halle ist der TSC eine Macht, das musste jüngst auch Titelmitfavorit TSV Owschlag bei der 30:31-Schlappe erfahren. Auswärts relativiert sich das, wie das 27:29 der Berlinerinnen in Bredstedt zeigt. Unter dem Strich gewann der TSC allerdings die letzten vier Spiele in Folge: Die Herzhornerinnen müssen schon ihr Potenzial ausschöpfen, wenn sie bestehen wollen.

Nach dem 31:31 in Kisdorf ist Seefeldt aber optimistisch, dass das klappt. "Meine Spielerinnen sind dort wirklich bis an die Schmerzgrenze gegangen." Aber auch an den Defiziten hat man unter der Woche im Training gearbeitet. So kassierte man dort nach Seefeldts Geschmack zuviele leichte Tore aus dem Rückraum. "Da müssen wir früher auf die Schützen gehen."

Personell steht es bei den Herzhornerinnen, denen ein Punktgewinn angesichts der bisherigen Bilanz von 5:11 Zählern gut täte, abgesehen von der langzeitverletzten Merle Herzberg gar nicht so schlecht. Lediglich der Einsatz von Denise Stoldt (Schulterverletzung) ist immer noch fraglich, Gesche Seebandt (Bronchitis) und Katrin Fitz (Rippenprellung) werden wohl dabei sein. Möglicherweise rückt Ann-Kathrin Lembke aus der Herzhorner Zweiten noch in den Liga-Kader auf.

So könnte der MTV nach längerer Zeit mal wieder mit einen vollen Bank von 14 Spielerinnen auflaufen. Seefeldt: "Ich hoffe, dass wir 60 Minuten Tempo gehen können. Denn Tempo wird nötig sein, wenn wir eine Chance haben wollen."

MTV Herzhorn mit Sorgen nach Kisdorf

7. November 2009 | Von ml

 

Eine wichtige Auswärtspartie steht am Sonntag für die Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn bei Mitaufsteiger HF Henstedt-Ulzburg-Kisdorf (HUK auf dem Programm (Anpfiff 16 Uhr). Nach drei deutlichen Niederlagen gegen Titelaspiranten geht es für die Steinburgerinnen (4:10 Punkte) wieder um Zähler im Kampf um den Klassenverbleib.

Gleiches gilt für das Team des neuen HUK-Trainers Jens Molkow (vom Norderstedter SV). Angeführt von den Routiniers Brigitte Janetzky (39), Anja Haupt und Melanie Bachmann (beide 36) hat der Mitaufsteiger bisher 8:6 Zähler aufzuweisen.

MTV-Coach Kai Seefeldt will in Kisdorf punkten. Allerdings sieht er den Gegner in der Favoritenrolle. Fehlen wird den Herzhornern Denise Stoldt wegen ihrer Schulterverletzung. Nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind Svetlana Frizler (Knöchelverletzung) und Gesche Seebandt (Bronchitis), doch auf ihren Einsatz hofft der Herzhorner Trainer. Als Alternative für den Rückraum steht auch Katrin Fitz wieder zur Verfügung. Bei Merle Herzberg. dauert der Heilungsprozess nach der Meniskus-OP dagegen weitaus länger als geplant.  

Seefeldt-Team ohne Druck gegen den Spitzenreiter

30. Oktober 2009 | Von ml

 

Nachdem die Schützlinge von MTV-Trainer Kai Seefeldt bei den Spitzenteams TSV Owschlag und HSG Kropp/Tetenhusen klar verloren hatten, hat der Steinburger Aufsteiger am Sonnabend (Anpfiff 18.30 Uhr) Spitzenreiter MTV 1860 Altlandsberg zu Gast.

Kai Seefeldt schätzt die Aussichten realistisch ein: "Wir sind klarer Außenseiter. Aber in eigener Halle haben wir bisher immer gut ausgesehen und können ohne Druck aufspielen. Vielleicht steigert sich das Team ja auch am Gegner und kann sein wahres Potential ausschöpfen."

Wenn es nach den Fähigkeiten des Kontrahenten geht, müssten die Seefeldt-Schützlinge eine gute Leistung zeigten. Die Gäste aus der brandenburgischen Kleinstadt östlich von Berlin scheinen derzeit das Nonplusultra der Liga darzustellen - das haben sie mit der makellosen Bilanz von 14:0 Punkten schon hinreichend dokumentiert. Auch der sehr ambitionierte TSV Owschlag war beim 31:35 vor zwei Wochen ohne wirkliche Chance.

Das Ziel der Brandenburgerinnen ist der Aufstieg in die 2. Bundesliga, was man mit hochkarätigen Verstärkungen und einem ziemlich professionellen Umfeld zu realisieren versucht. Die Personal-Decke der Mannschaft ist so breit, dass Trainer Matthias Kornes durchwechseln kann, ohne an Qualität einzubüßen. "Unter diesen Umständen haben wir nichts zu verlieren, wollen die Herausforderung annehmen und an ihr wachsen", sagt Kai Seefeldt.

Auf keinen Fall soll sein Team vor zu großem Respekt in Ehrfurcht erstarren. Im Gegenteil: "Jede einzelne ist aufgefordert, noch mehr Verantwortung zu übernehmen und vor allem im Angriff mutiger zu agieren." Aber auch im Abwehr-Verhalten - bisher eine Herzhorner Stärke - sieht Seefeldt vor allem nach der Partie in Kropp (23:35) Steigerungsbedarf. "Da müssen wir wieder stabiler stehen."

 

Bis auf die langzeitverletzte Merle Herzberg und die zuletzt als "Aushilfe" zurückgekehrte Katrin Fitz-Bruhnsen (Urlaub) stehen dem MTV-Coach voraussichtlich alle Spielerinnen des aktuellen Kaders zur Verfügung, wenn auch Christina Hinrichs (Bänderverletzung), Gesche Seebandt und Cathrin Schmidt (beide Infekt) zuletzt angeschlagen waren.

Außenseiter in Kropp

16. Oktober 2009 | Von rst

 

Auch an diesem Wochenende sind die Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn in ihrer Auswärtspartie bei der HSG Kropp/Tetenhusen nur Außenseiter. Zwar hat die HSG zuletzt zweimal verloren, aber gerade das dürfte die Mannschaft umso mehr motivieren, wollte man doch in dieser Saison vorne mitmischen. Anwurf in der Kropper Geestlandhalle ist am Sonnabend um 18.45 Uhr.

Herzhorns Coach Kai Seefeldt, der zur Zeit auf Trainerlehrgang in Owschlag weilt und diese Woche durch seinen Bruder Ralf vertreten wurde, hofft auf eine Steigerung seiner Mannschaft im Angriff. "16 Tore wie in Owschlag sind zu wenig. Wir müssen auswärts mindestens 20 Treffer erzielen, um mithalten zu können", sagt Kai Seefeldt. In der Vorbereitung haben die Herzhornerinnen bereits Bekanntschaft mit der HSG gemacht. "Sie spielen Tempohandball mit gutem Gegenstoß. Im Angriff werden kontinuierlich ihre einstudierten Spielzüge abgespult, bei denen Haupttorschützin Lena Leptin im Vordergrund steht. Auf sie müssen wir uns besonders einstellen, werden unsere 6:0-Deckungsformation aber nicht ändern, weil sie zuletzt gut gestanden hat."

Im MTV-Lager hofft man auf den Einsatz von Christina Hinrichs, die sich in der Woche krank gemeldet hatte. Wenn sie neben Merle Herzberg auch noch ausfallen würde, wäre das ein herber Verlust. Seefeldt ist aber sicher, dass Hinrichs am Sonnabend wieder dabei ist.

Die HSG Kropp/Tetenhusen hatte ihre beiden Auftaktspiele in Schwerin und gegen Berlin souverän gewonnen. Im Derby gegen den TSV Owschlag gab es dann jedoch eine

17:19-Heimschlappe und zuletzt wurde auch in Bad Schwartau knapp verloren. "Das sind Gegner, gegen die man verlieren kann. Die HSG hat jedoch die Messlatte ganz oben angesetzt und ist nun gegen uns in Zugzwang. Es wird sehr schwer dort, aber chancenlos sind wir trotzdem nicht", so Kai Seefeldt.

MTV Herzhorns Frauen in Owschlag nur Außenseiter

9. Oktober 2009 | Von ml

 

Schwere Wochen liegen vor den Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn: Mit dem TSV Owschlag, der HSG Kropp/Tetenhusen und dem MTV Altlandsberg treffen die Schützlinge von MTV-Trainer Kai Seefeldt nacheinander auf die Teams, die man am Saisonende ganz oben erwartet. "Das sind sicherlich Spiele, in denen man von uns nicht unbedingt einen deutlichen Sieg erwartet", sagt Kai Seefeldt. "Deshalb ist die Ausgangsposition für diese Partien gar nicht mal so schlecht." Von vornherein geschlagen geben will man sich im MTV-Lager natürlich nicht.

 

Zunächst haben es die Herzhornerinnen auswärts am Sonnabend (Anpfiff 17 Uhr) mit dem TSV Owschlag zu tun. Die Mannschaft von Trainer ist mit 8:0 Zählern optimal in die Saison gestartet, hat sich aber auch selbst eine ganze Menge Druck gemacht. Kai Seefeldt: "Es war beim TSV immer wieder Aussage zu hören, man wolle in diesem Jahr alle Spiele gewinnen. Von daher sind wir klarer Außenseiter."

Die MTV-erinnen haben bereits in der Vorbereitung gegen den Titelkandidaten gespielt, wissen also was auf sie zukommt. Auch zuletzt beim knappen 19:17-Erfolg in Kropp hat Seefeldt den Gegner beoachtet. Der TSV bevorzugt eine extrem offensive Deckungsformation entweder in 3:2:1- oder 5:1-Ausrichtung - immer mit dem Bestreben, im gegnerischen Angriffsspiel Ballverluste zu provozieren und über den Gegenstoß zu leichten Toren zu kommen.

Wie man Owschlag beikommen könnte, hat die HSG Kropp/Tetenhusen am vergangenen Wochenende aufgezeigt. "Wir müssen versuchen, möglichst wenig technische Fehler im Positionsangriff zu machen, um den TSV nicht zum Gegenstoß einzuladen", weiß Seefeldt. Im gebundenen Spiel geht am meisten Gefahr von Mittelspielerin und Strafwurfschützin

Stolley sowie den beiden Rückraumwerferinnen Kiste und Elward aus. Der MTV-Coach hofft, dass er bis auf die noch länger verletzte Merle Herzberg und Ines Lühr alle Spielerinnen des aktuellen Kaders. Eine mögliche Alternative für den Rückraum könnte eventuell die reaktivierte Katrin Fitz sein.

Kai Seefeldt hofft auf Trotzreaktion seines Teams

1. Oktober 2009 | Von ml

 

Wiedergutmachung wollen die Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn am Sonnabend (Anpfiff 18.30 Uhr) leisten. Gegner in Glückstädt ist Mitaufsteiger Pro Sport Berlin 24. Zur eigenen Enttäuschung und sicher auch der der mitgereisten Anhänger boten die Schützlinge von MTV-Trainer Kai Seefeldt beim 14:24 in Neubrandenburg vor allem im Angriff eine schwache Leistung: "Es gilt, dieses Spiel aus den Köpfen zu bekommen und diese Scharte auszuwetzen. Zu Hause dürfen wir uns so ein Spiel auf jeden Fall nicht leisten."

Der Coach erwartet eine Trotzreaktion seines Teams, schließlich seien viele seiner Akteurinnen unter ihren Möglichkeiten geblieben. Seefeldt: "Wir müssen wieder versuchen, in unsere Abläufe zu kommen. Jeder soll sich klar auf seine Stärken und Aufgaben konzentrieren."

Das die Mannschaft mit flüssigem Angriffsspiel Erfolg haben kann, hat sie beim 28:17 gegen Ellerbek und über 45 Minuten auch beim 20:25 gegen Spandau gezeigt. Daran gilt es anzuknüpfen.

Beim Blick auf die Tabelle wird klar, dass ein Sieg gegen die Berlinerinnen Pflicht ist, will der MTV im Mittelfeld bleiben. Die Gäste hielten sich nach zwei deutlichen Niederlagen beim 25:29 gegen den TSV Owschlag recht achtbar. Pro Sport agiert ohne eine dominante Rückraumschützin und versucht über Eins-zu-Eins-Situationen zum Erfolg zu kommen. In der Abwehr wird eine 5:1- oder 6:0-Formation bevorzugt. Beim Kampf um die angestrebten zwei Zähler kann Kai Seefeldt wieder auf die zuletzt fehlenden Cathrin Schmidt und Gesche Seebandt zurückgreifen. Ines Lühr wird ihr letztes Spiel für den MTV bestreiten, ehe sie zu ihrem Freund nach Westdeutschland zieht. So fehlt diesmal nur die langzeitverletzte Merle Herzberg.

Seefeldt-Team reist morgen nach Neubrandenburg

25. September 2009 | Von ml

 

Eine lange Reise steht den Regionalliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn bevor: Ehe die Schützlinge von MTV-Coach Kai Seefeldt am Sonnabend ab 16 Uhr beim SV Fortuna Neubrandenburg antreten können, müssen sie die circa vierstündige Anfahrt überstehen. Dennoch soll sich die Anreis-Strapaze nicht auf die Leistung des Teams niederschlagen. Seefeldt: "Mal sehen, wie die Manschaft damit klarkommt. Aber wir werden zeitig aufbrechen, um uns vor dem Anpfiff die Beine zu vertreten."

Ansonsten ist der Gastgeber aus Mecklenburg-Vorpommern für das Herzhorner Lager eine unbekannte Größe. Die Mannschaft hat einige erfahrene Aktive (darunter zwei starke polnische Spielerinnen) abgegeben. Aber da Neubrandenburg über ein starkes A-Jugend-Team (Regionalliga) verfügt, wird dort immer qualitativ hochwertig aufgefüllt.

 

Ihre Heimstärke unterstrichen die Fortunen schon mit einem 35:17 gegen Pro Sport Berlin, unterlagen eine Woche später allerdings ebenso klar mit 38:26 beim Titelaspiranten TSV Owschlag.

Die Herzhorner wollen versuchen, auch in Neubrandeburg etwas zu holen. Auf die langzeitverletzte Merle Herzberg muss Kai Seefeldt auf jeden Fall verzichten und hinter dem Einsatz von Meike Langenberg steht noch ein Fragezeichen. Neuzugang Johanna Ranft kann für den MTV auflaufen, zudem könnte noch eine Spielerin aus der "Zweiten" zum Kader stoßen.

Nach den ersten beiden Spielen hat man in Herzhorn bereits einiges gelernt. "Meine Spielerinnen haben gemerkt, dass sie nur Erfolg haben, wenn sich jede voll auf ihre Stärken konzentriert und wir zudem als Team geschlossen agieren", sagt Kai Seefeldt. Insofern hofft er, das seine Mannschaft auch an der Aufgabe in Neubrandenburg weiter wächst.

Erneut Heimspiel für MTV-Damen

18. September 2009 | Von ml

 

Trotz des 20:25 zum Saisonauftakt vor einer Woche gegen die SG Spandau ist MTV-Trainer Kai Seefeldt guten Mutes, was die kommende Regionalliga-Saison angeht. "Wir waren da auf Augenhöhe, das Spiel gibt mir keinen Anlass zur Sorge." Letztlich sei man bedingt durch den Ausfall von Meike Langenberg und Merle Herzberg an der dünnen Spielerdecke im Rückraum gescheitert. Seefeldt: "In der Schlussphase waren einige schon ein bisschen kaputt, was die wachsende Zahl an Fehlern erklärt." Spandau nutzte dies dann zum Auswärtssieg - in den 50 Minuten zuvor waren die Herzhornerinnen mindestens ebenbürtig.

Auf Merle Herzberg muss Kai Seefeldt noch etwas länger verzichten. Die Linkshänderin, die in der nächsten Woche ihren 19. Geburtstag feiert, muss sich heute einer Operation unterziehen. Nach einer Untersuchung im CT Ende der vergangenen Woche lautet die Diagnose: Meniskus-Anriss und Bänderdehnung. "Ich fürchte, sie muss danach noch vier bis sechs Wochen pausieren", sagt Seefeldt.

Zumindest ist Meike Langenberg aus dem Urlaub zurück. Dadurch verfügt der Herzhorner Trainer über eine weitere Rückraum-Alternative. "Sie kommt zwar erst am Sonnabend an, aber da muss sie jetzt durch."

Der Gegner aus Ellerbek verfügt zwar nicht über eine überragende Einzelspielerin, stellt aber ein ausgeglichenes Team mit technisch guten und quirligen Spielerinnen. Seefeldt konnte sich am vergangenen Sonntag beim 25:27 des TSV gegen den Titelfavoriten TSV Owschlag vom Leistungsvermögen des morgigen Gegners überzeugen. "Sie sind stark im Eins-gegen-Eins, spielen einen schnellen Ball und auch der Gegenstoß ist eine gefährliche Waffe. Insgesamt zeigte Ellerbek eine sehr gute Moral." Das Team aus dem Kreis Pinneberg wird ebenfalls von Personalsorgen geplagt, können hier jederzeit Spielerinnen aus der leistungsstarken A-Jugend-Mannschaft aushelfen.

Kai Seefeldt sieht durchaus eine Siegchance für sein Team, doch dazu müsse man selbst eine konstante Leistung über 60 Minuten bringen. In der Abwehr will man mit einer kompakten 6:0-Deckung immer wieder die Lücken schließen und vorne geduldig spielen und sicher abschließen - was gegen Spandau auch bis zur 50. Minute gelungen war. "Ich denke, dass wir auch die Feinabstimmung im gebundenen Spiel weiter verbessern können.

Nur noch zwei Spiele steht übrigens Ines Lühr dem MTV zur Verfügung. Sie zieht zu ihrem Freund nach Westdeutschland und tritt dort ab dem 1. Oktober eine Arbeitsstelle an. Das könnte die Rückraum-Probleme wieder akuter machen, wenn es nicht vielleicht doch noch einen Neuzugang zu vermelden gibt.

Herzhorn startet gegen Spandau

11. September 2009 | Von ml

Das Team aus der Bundeshauptstadt ist ein Jahr vor den Schützlingen von MTV-Trainer Kai Seefeldt in die dritthöchste deutsche Spielklasse aufgestiegen und behauptete sich als Neuling im unteren Mittelfeld der Tabelle. "Der Gegner selbst ist für mich noch eine unbekannte Größe", räumt Kai Seefeldt ein. "Aber es ist eigentlich schnell zu sehen, wie ein Team spielt. Wir können dann immer noch reagieren." Die Blau-Gelben sind auf eine defensive 6:0- oder 5:1-Deckung eingestellt, doch auch auf eine offensivere Formation könne man reagieren.

Selbst will man versuchen, möglichst leichte Tore über die erste und zweite Welle zu machen. Im Positionsspiel geht es Seefeldt darum, dass sein Team die Angriffe geduldig ausspielt, sich in Eins-zu-Eins-Situationen durchsetzt und eigene Chancen möglichst konsequent nutzt. "Wichtig ist auch, dass wir unsere Fehlerzahl möglichst gering halten."

Allerdings gehen die Steinburgerinnen nicht mit den allerbesten Voraussetzungen in das Auftaktspiel. Neben Maike Langenberg (Urlaub) fällt voraussichtlich auch Merle Herzberg aus. Sie hatte sich am vergangenen Wochenende am Knie verletzt und konnte unter der Woche nur an Krücken gehen. Die Untersuchung erfolgt wohl erst heute, doch befürchtet wird eine Meniskusverletzung.

Um den Einsatz von Christina Hinrichs bangt Seefeldt auch noch: Die neben Herzberg erfolgreichste Torschützin der vergangenen Saison ist angeschlagen, konnte in der Woche aber immerhin trainieren. Seefeldt: "Das ist natürlich alles andere als optimal für uns, aber dennoch wollen wir einen gelungenen Start hinlegen und unseren Fans in eigener Halle ein gutes Spiel zeigen."